Wenn der weiße Flieder wieder blüht…

oder das Jakobskreuzkraut oder andere unliebsame Unkräuter auf der Weide. So sehr sich der Pferdehalter und Reiter auch über das schöne Wetter freuen – mit Grauen denken sie an diese für die Pferde gefährlichen Pflanzen. Der ein oder andere stellt sich vielleicht die Frage, ob auch der Pensionsstallbetreiber in Anspruch genommen werden kann, wenn das Pferd eine Vergiftung auf seiner Weide erleidet.

Grundsätzlich hat der Pensionsstallbetreiber eine gesetzliche Verkehrssicherungspflicht. Dies bedeutet, dass wenn jemand die Obhut für ein Pferd übernimmt, auch verpflichtet ist, dafür Sorge zu tragen, dass dem Tier nichts passiert. Hierzu gehört die Überprüfung der Boxen auf Verletzungsmöglichkeiten genauso wie die regelmäßige Überprüfung der Weidezäune. Da aber für “Pferdeleute” gerade auch bekannt ist, dass Pflanzen wie z.B. das Jakobskreuzkraut sehr gefährlich für das Pferd werden können, dürften Pensionsstallbetreiber auch verpflichtet sein, die Weide regelmäßig auf solche Unkräuter hin zu überprüfen und einen etwaigen Befall umgehend zu beseitigen. Tun sie dies nicht, könnten sie sich schadensersatzpflichtig machen.

Also: Augen Auf beim Weidegang!

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